Schnitzhofer Stilvoll beim Gaisbergrennen

Dienstag, 9 Juni 2026

Schnitzhofer Stilvoll mit "Sergio Schnitzhofer" als Teilnehmer beim Gaisbergrennen

Dieses Jahr durften wir erstmalig am historischen Gaisbergrennen teilnehmen und das, mit dem schwächsten Auto der Aufstellung. Was das Gaisbergrennen besonders macht und warum es für uns nicht nur eine Freizeitaktivität ist lesen Sie hier:

Das Gaisbergrennen in der Stadt Salzburg

Von 4. bis 6. Juni 2026 fand in Salzburg wieder das legendäre Gaisbergrennen statt, diesmal in 22. Auflage. Der Salzburger Rally Club, geleitet von Dr. Gert Pierer und Thomas Matzlberger, stellt Jahr für Jahr dieses einzigartige Oldtimer-Event auf die Beine. Dieses Jahr waren 144 Teams, jeweils bestehend aus Fahrer und Beifahrer, am Start. Das Gaisbergrennen zählt zu den traditionsreichsten Oldtimer-Veranstaltungen Salzburgs. Historische Automobile treffen dabei auf besondere Schauplätze: die Salzburger Altstadt, den Gaisberg und den Salzburgring. Gefahren wird nicht auf Höchstgeschwindigkeit, sondern im Gleichmäßigkeitsmodus – entscheidend sind Gefühl, Präzision und Konzentration. Besonders macht das Gaisbergrennen die Mischung aus Motorsportgeschichte, seltenen Fahrzeugen und der einzigartigen Salzburger Kulisse. Ein rollendes Museum, das automobile Leidenschaft hautnah erlebbar macht.

Zusätzlich zum Renngeschehen finden für die Teilnehmer jeden Tag Veranstaltungen statt: Frühstücksbuffet in Hellbrunn, Willkommensabend auf der Zistelalm, Galadinner in Hellbrunn, Mittagessen auf der Gersbergalm und das Grande Finale, die Siegerehrung im Hangar 7.

Unser Sergio Schnitzhofer

Warum sind wir mit unserem Fiat 500 Oldtimer beim Gaisbergrennen mit dabei?

Seit zirka einem Jahr ist unser „Sergio“ unser Maskottchen für Schnitzhofer Stilvoll. Wenn er gerade nicht im Rennmodus ist, dann ist er mit unserem Logo verziert und flitzt bei Schönwetter durch die Stadt. Nahezu jeder, der das Auto in der Stadt sieht hat ein großes Lächeln im Gesicht und es werden viele Daumen-Hoch gezeigt. Auf jeden Fall ein großer Sympathieträger unser kleiner Freund.

David und Marliesa waren die letzten Jahre schon mehrmals als Beifahrer beim Gaisbergrennen mit dabei. Da aber der Fahrer dieses Jahr nicht aus der Schweiz angereist ist, haben wir uns entschlossen, das Gaisbergrennen mit dem Fiat anzutreten. Ohne zu wissen, ob er es überhaupt auf den Berg schafft und durchhält. Immerhin hat er nur 18 PS.

David war mit seinem Cousin Dani unterwegs, der, wenn er gerade nicht am Gaisbergrennen teilnimmt, ein begnadeter KFZ-Mechaniker ist. Das perfekte Dream-Team: David ist gefahren und Dani war der Kopf der Fuhr, hat mit zwei manuellen (Vorschrift) Stoppuhren die Zeiten vergebenen und das Roadbock bei der Ausfahrt gelesen. Die Rolle war für beide neu und beide hatten jeden Tag ein großes Grinsen im Gesicht. Auch Sergio hat super durchgehalten, ohne Zwischenfälle und gefährliche Situationen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass Sergio für uns nicht nur ein Maskottchen, ein Stück Freude und Fahrzeug für die Sommermonate ist, sonder er hat auch bewiesen, dass er mit den teils PS-starken und mehreren Millionen Euro teuren Oldtimern mithalten kann – wir sind stolz auf ihn! 😉

70 Kilogramm machen den Unterschied:

Die Vorgabe ist, genau innerhalb von 10 Minuten auf den Gaisberg zu fahren. Von Guggenthal bis zum Parkplatz auf der Gaisbergspitze. Jede Hundertstelsekunde Abweichung entspricht einem Strafpunkt. Am Ende entscheidet, wer die wenigsten Strafpunkte über das Wochenende gesammelt hat. Auf die Distanz der Strecke bedeutet das, dass ein Schnitt von genau 50 km/h gefahren werden muss, um die Zeit einzuhalten. Natürlich kann auf der Strecke schneller oder langsamer gefahren werden, nur auf den letzten 30 Metern vor dem Ziel gibt es immer eine vorab definierte Zielgeschwindigkeit, die möglichst einzuhalten ist und auch wieder Strafpunkte bringen kann.

Vor der ersten gewerteten Auffahrt haben wir zum Glück probiert, ob es der Fiat überhaupt auf den Berg hinauf schafft. Das niederschmetternde Ergebnis: 11,5 Minuten, also ca. 9.000 Strafpunkte. Daher kam uns die Idee den offiziellen Lauf ohne Beifahrer zu machen, in der Hoffnung, das bei 18 PS auch das Körpergewicht einer Person den großen Unterschied macht. Und tatsächlich, Zeit bei der ersten Auffahrt: 9:59:14 Minuten – geschafft!!

Das ganze haben wir in ähnlicher weise noch zweimal gemacht und jeweils mit sehr wenig Abweichung von der Sollzeit.

Da wir nun bereits das 7 Jahr in Folge daran teilhaben dürfen, wächst das Gaisbergrennen für uns Jahr für Jahr weiter zu einer Oldtimer-Familie. Und jedes Jahr kommen neue Kontakte hinzu und das Netzwerk wächst. Nicht nur in Österreich sondern auch stark in die Schweiz, nach Deutschland, Italien und dieses Jahr auch nach Belgien.

Das Gaisbergrennen ist für uns somit weit mehr als eine reine Belustigung. Es ist ein Ort, wo es drei Tage um die Faszination Oldtimer, um die Freude am Fahren, am gemeinsamen Feiern und um den Austausch untereinander geht. Man lernt neue Leute kennen, ganz ohne Neid, ohne Angebereien rein aus der Freude heraus.

Das Fazit eines besonderen Wochenendes

Wir durften uns über Platz 43 von 144 Starten freuen. Für unsere erste eigene Teilnahme mit dem schwächsten Auto in der Aufstellung auf jeden Fall ein schöner Erfolg und eine Basis für die nächsten Jahre. Es gab keine Unfälle und Verletzungen, das ist das aller wichtigste und das Wetter hat gut mitgespielt.

Und wie es der Präsident des SRC bei seiner Rede bei der Siegerehrung im Hangar 7 perfekt beschrieben hat:
Wir durften uns für drei Tage auf eine Ruheinsel begeben und zurückblicken auf ein Wochenende, an welchem es nur um Oldtimer, unsere schöne Stadt Salzburg und die umliegende Natur, glückliche Menschen und faszinierte Gesichter ging. Friedlich und entspannt, abseits von den Krisen, Kriegen und Turbulenzen die um uns stattfinden. 3 Tage Distanz, 3 Tage Unbeschwertheit, 3 Tage große Freude bei ganz vielen Menschen. Veranstaltungen wie diese sorgen für einen großen Ausgleich bei uns allen und fördern die Vernetzung unter gleichgesinnten.

Wir sagen DANKE für die perfekte Organisation und das tolle Wochenende! Danke an den Salzburger Rally Club und an alle, die dabei waren.

Fiat vor DAS RAUM
Die Region Salzburg

Was bedeutet so ein Event für die Immobilienwirtschaft in Salzburg

Veranstaltungen wie das Gaisbergrennen haben weit über den Motorsport hinaus eine positive Wirkung auf eine Region. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Begegnungen und machen Orte erlebbar, die im Alltag oft als selbstverständlich wahrgenommen werden. Wenn historische Automobile durch Schloss Hellbrunn, über den Residenzplatz, auf den Gaisberg oder durch Orte wie das Wiestal, Gaißau, Fuschl am See und Mattsee fahren, wird Salzburg nicht nur Kulisse – sondern Teil des Erlebnisses.

Gerade diese Verbindung aus Geschichte, Emotion, Landschaft und Begegnung macht solche Veranstaltungen so wertvoll. Sie zeigen, was eine Region auszeichnet: ihre Schönheit, ihre Lebensqualität, ihre Kultur und ihre besondere Atmosphäre. Besucher, Teilnehmer und Medien tragen diese Eindrücke weiter. Dadurch entsteht Aufmerksamkeit, aber vor allem auch ein Gefühl – das Gefühl, dass Salzburg ein Ort ist, an dem man gerne Zeit verbringt, ankommt und bleibt.

Auch wirtschaftlich ist dieser Effekt nicht zu unterschätzen. Veranstaltungen dieser Art stärken Gastronomie, Hotellerie, Tourismus, regionale Betriebe und Dienstleister. Gleichzeitig fördern sie Netzwerke, Gespräche und neue Kontakte. Menschen aus unterschiedlichen Branchen kommen zusammen, erleben die Region gemeinsam und verbinden positive Erinnerungen mit bestimmten Orten.

Für die Immobilienwirtschaft ist genau das besonders relevant. Denn Immobilien leben nicht nur von Quadratmetern, Grundrissen und Fakten. Sie leben von Lage, Atmosphäre, Umfeld und Emotion. Wenn eine Region durch Veranstaltungen wie das Gaisbergrennen positiv wahrgenommen wird, steigt auch ihre Begehrlichkeit. Wer Salzburg auf diese Weise erlebt, versteht, warum Wohnen hier mehr bedeutet als nur eine Adresse zu besitzen. Solche Veranstaltungen stärken daher nicht nur das Image einer Region, sondern auch das Bewusstsein für ihren Wert. Sie zeigen, wie besonders Salzburg als Lebensraum ist – und warum Immobilien an solchen Orten eine besondere Anziehungskraft haben.